Die Zeit: Dieser Artikel wird Ihr Leben verändern!

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Ein üblicher Blogger: jung, blond innen und außen. Dümmlich lächelnd und potenziell unprofessionell. © Getty Images/Chaloner Woods via „Die Zeit“
 Vorwort: Dieser Beitrag entstand in Eile und Eifer – eine brandgefährliche Kombination. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind Absicht. Wer welche findet, darf sie behalten 😉

Blogger gibt es schon seit Jahren und in jeder Branche. Und auch meine Sippschaft, die Buchblogger, existieren nicht erst seit gestern – vor wenigen Stunden scheint nun das berühmte Blatt „Die Zeit“ davon gehört zu haben, dass es junge Menschen gibt, die tatsächlich noch lesen und sich dann auch noch im gemeingefährlichen Internetz darüber auslassen! Schreck lass nach, was fremde Wesen! Nun möchte sie ihrer journalistischen Pflicht nachgehen und der weiten Welt (zumindest dem deutschsprachigen Teil der weiten Welt) diese Gesellschaft näherbringen. Der Artikel erschien übrigens in der Onlineausgabe. 😉

Bevor ihr euch durch einen sicher relativ langen Text grabt, komme ich gleich mal zum Punkt: Scheinbar hat die „Zeit“ nicht ganz verstanden, was einen Buchblog ausmacht. Nämlich das individuelle, ganz persönliche Erleben einer Geschichte – wir wollen gar nicht das sein, was die „Zeit“ für professionelle Kritiker hält! Es ist ein Vergleichen von Äpfeln mit Birnen – fern verwandt, aber nicht (ver)gleich(bar) und schon garnicht das Selbe! Das beweist allein schon dieser Teil des Artikels:

Trotzdem fallen die meisten Rezensionen von Bloggern positiv aus. Viele Buchblogger wählen Bücher ohnehin nur dann aus, wenn sie annehmen, dass sie ihnen gefallen

Offenbar hat die Journalistin beim recherchieren etwas geschludert, vielleicht ist ihr auch ein grundlegender Denkfehler unterlaufen oder sie hat schlicht und ergreifend das ELEMENTARSTE übersehen. Sonst würde sie sich nicht darüber wundern, dass so viele Bücher gute Kritiken abbekommen: Der Blogger ließt und rezensiert, was ihm/ ihr interessiert, völlig frei von Vorgaben durch Verlage/ Autoren/ Redaktionen und Co weil ein Blog eine persönliche Website ist, also gar nicht das Bedürfnis und das Ziel hat, objektiv zu sein und eine breite, am besten allumfassende Masse zu erreichen. Der Blogger sucht nach Gleichgesinnten: Er muss sich also nicht durch ein Buch quälen, nur damit er es dann nach allen Regeln der Kunst in einer Zeitung oder im Fernsehen zerreißen kann. Wenn dem Leser ein Buch nicht gefällt, legt er es weg – und mir tun alle Leid, die von Berufswegen Bücher lesen und dann bewerten müssen, die ihnen nicht gefallen.

Vor allem das Bild, dass von Buchbloggern und Booktubern gezeichnet wird, überraschte mich: Anstatt eines leicht nerdigen, buchverliebten Haufens, der sich über seine liebste Beschäftigung (lesen) mit anderen austauschen will, werden wir als selbstbezogene und fast schon manipulative (oder von Verlagen manipulierten) Untergrundgesellschaft beschrieben, die das Internet dazu nutzt, um gratis an Bücher zu kommen, die wir dann nur grob nacherzählen anstatt uns damit zu befassen und werden als billige „Bekanntmacher“ für Verlage abgestempelt.

„Lang und breit wird berichtet, worum es in dem jeweiligen Buch geht. Auch die Biografie des Autors ist für Blogger hochinteressant. Am Schluss einer Rezension steht die persönliche Meinung.[…]“

und

 „Die Verlagsbranche hat dadurch erkannt, dass sie sich die Blogger zunutze machen kann. Die Faustformel ist einfach: Je mehr ein Buch im Gespräch ist, desto besser.[…]“

Heißt es in dem Artikel. Nein, liebe „Zeit“. Natürlich gibt es Rezensionen von schlechterer Qualität – aber sehr viele Blogger bemühen sich sehr um ihre Rezensionen. Nicht nur das Buch wird gelesen, nein. Auch denken sie über das Buch nach, setzten sich mit den Figuren, den Geschehnissen und dem Verhältnis zwischen ihnen und der Geschichte auseinander. Das nimmt nicht selten mehrere Stunden in Anspruch! .

Natürlich sind wir allem was die professionellen tun gegenüber Kritisch, denn offensichtlich wissen die Buchblogger alles besser als große Kritiker und trauen deren Meinung aus Prinzip nicht:

„Nur weil die großen Kritiker ein Buch gut finden, müssen sie das noch lange nicht.“

Exakt, so ist es. Dass nennt man dann wohl die Individualität des Lesers und auch unprofessionelle Rezensenten, die wir Blogger nun mal sind, haben ein Recht darauf, verdammt noch mal KRITISCH zu sein. Ich würde ja auf die freie Meinungsäußerung plädieren, aber wir wollen ja nicht übertreiben.

Auch die sogenannte Hochliteratur wird im Internet von Leuten rezensiert, die nicht zum Kreis der etablierten Literaturkritik gehören.

Ja, nicht einmal die klassische Literatur ist vor uns sicher. Da macht sich das niedere Bauernvolk doch tatsächlich über die Hochliteratur her und meint, sich eine Meinung bilden zu können. Als hätten diese Stümper die Gleichen Rechte, wie die aristokratische Oberschicht von Gelehrten, etablierten Literaturkritikern und Germanistikprofessoren.

Es gibt noch mehr als genug zum wundern und ärgern! Juhuu! Denn der gemeine Buchblogger ist grundsätzlich selbstverliebt und ichbezogen, zumindest empfindet die Zeitung uns als solche. Denn da heißt es, mit einem fast schon bissigen Unterton:

„Es wird viel „ich“ gesagt, denn es geht schließlich um die ganz persönlichen Eindrücke und Gefühle.“

– Erfasst. Denn das ist es was einen Blog ausmacht! Und genau das war der Ausschlag gebende Punkt, warum ich mich so über diesen ganzen Artikel geärgert habe. Das ganze Wesen des Buchbloggens wird durch den Vergleich zum Feuilleton völlig verzerrt und es wird übersehen, dass der Buchblog überhaupt kein „Ersatz für das Feuilleton“ sein möchte und sein darf! Fast am Rande wird natürlich auch das grammatikalische Geschick der Blogger kritisiert. Zu viele Ausrufezeichen, zu einseitig, nicht weitsichtig genug – auch hier muss man (Genau deshalb nochmal: finde ich!!!!!) klar das Buchbloggertum vom klassischen Journalismus differenzieren. Denn Blogs sind anders als die klassischen Medien und nutzen dementsprechend andere Stilmittel, eine völlig andere Sprachebene und peilen eine völlig andere Zielgruppe an als eine klassische Tageszeitung das tut.

Aber schlimmer als ein üblicher Buchblogger ist ja noch ein Booktuber, das Pondon mit sich bewegenden Bildern und Ton (HEXENWERK!) Die sind alle Narzisten, die sich – eitel wie sie eben alle sind – nur selbst vermarkten wollen. Eigentlich sollte es Buchtuberismus und nicht Narzismus heißen. Und Nazis sind sind dann Buchis oder so…

Doch es ist nicht so als hätte die Verfasserin des Artikels sich keine Gedanken über die Strukturen im Buchblogger und -tuberbusiness gemacht, denn sie schreibt:

Nicht umsonst machen sich Blogger auf ihren Blogs oder, wenn sie sich gegenseitig interviewen, immer wieder Gedanken über das eigene Selbstverständnis. Wahrscheinlich gibt es in keiner anderen Bloggerszene so viel Selbstreflexion wie in der, die über Literatur bloggt.

Ja, wir machen uns viele Gedanken über unser Selbstverständnis (ein wundervolles Wort, wie ich finde). Das müssen wir auch, da aufgrund genau solche Artikel wird unsere Alleinstellung als Medium immer wieder unter den Teppich gekehrt! Nochmals: WIR sind ein modernes Medium, ein Teil der Jugendkultur, keine Tageszeitung und keine professionellen Germanistikprofessoren und anstatt euch darüber zu beschweren, WIE wir unsere Liebe zum Lesen – einem der großartigsten Güter unserer Welt – ausleben sollten alle lieber froh sein, dass wir unsere Zeit nicht damit verbringen Drogen an der nächsten Staßenecke zu verticken, ein Flüchtlingsheim abzufackeln und danach ein paar Katzenbabies zu ertränken.

Puh, jetzt geht es mir ein bisschen besser. Meinem Ärger ist Luft gemacht. Wer will kann zur Beruhigung noch die bösen „Ich“s oder die Rechtschreibfehler zählen. Wer sich aber noch etwas ärgern oder wundern will, dann hier gern mal reinlesen: Literaturblogs: Dieses Buch wird ihr Leben verändern.

Viele Grüße (jetzt wieder in sich selbst ruhend)

Unterschrift

PS: Falls ein Zeit-Mitarbeiter über diesen Artikel stolpern sollte – ich war dem klassischen Journalismus immer zugetan, auch wenn er eines düsteren Tages ausstirbt und ihr bald alle umschulen müsst. Trotzdem ist so ein kleiner Verriss nicht die feine Art und Hexenjagd ist sowieso out … Ihr könnt ja mit dem Buchbloggen beginnen. Doch seid gewarnt: So ein Blog ist viel Arbeit.

{DIY} Origamiherz-Lesezeichen

Ich grüße euch, Seitenwanderer!

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Heute gibt es nach einiger Zeit wieder ein kleines DIY von mir, schon mehrmals habe ich dieses kleine Do it yourself gesehen und jetzt, als kleine Einstimmung auf Valentinstag, möchte ich es euch vorstellen. ❤

2016-01-17_17.36.09[1]Die kleinen niedlichen Origamiherzchen sind wunderschöne Lesezeichen und ganz einfach zu basteln. Dafür braucht ihr nur drei Dinge.

  1. Eine Schere
  2. Tesafilm
  3. Ein rechteckiges Papier in der Farbe eurer Wahl (Maße: 1×2)

 

2016-01-17_19.24.05[1].jpgZuerst faltet ihr das Papier einmal längs, so dass die Kante der einen Oberseite auf der Kante der Unterseite liegt, euer Muster sollte außen sichtbar sein. Anschließend faltet ihr es einmal quer, dieses Mal liegt die Längskante auf der Längskante und öffnet es wieder, dies dient dazu die eine Mittelfalst zu bekommen, an der ihr euch orrientieren könnt.

2016-01-17_19.32.11[1]Im nächsten Schritt faltet ihr nämlich die Seiten so nach oben, und zwar so, das jeweils die untere Querkante an der Mittelfalst liegt – wie ihr es auf dem Foto seht.

2016-01-17_19.41.49[1]Als nächstes faltet ihr die einfach nur noch die vier Eckchen, oben an eurem Origamiherzen um und klebt dann am Besten auf die Innenseite ein Stückchen Tesafilm um dem Ganzen den nötigen Halt zu geben – und schon habt ihr einen süßen kleinen Helfer, der euch zu der Seite eures Buches führt, wo ihr zu lesen aufgehört habt.

Dafür müsst ihr es einfach nur die Ecke des Herzchen über die Ecke eurer aktuellen Seite stecken und Fertig ❤

2016-01-17_17.09.48[1]Hübsch, ne? Und ganz einfach gemacht! So könnt ihr anderen Lesewütigen eine kleine Freude bereiten – natürlich könnt ihr das Origamiherz-Lesezeichen auch einfach für euch behalten. 😉

Viel Spaß beim bastlen,

Unterschrift

Wie immer freue ich mich über eure Erfahrungsberichte und Fotos eurer Werke ❤

 

 

 

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„Waiting On“ Wednesday #5

Seit gegrüßt, Bücherwürmer!Waiting on

New WoWWillkommen, willkommen zum „Waiting On“ Wednesday auf diesem Blog! Diese Aktion wird von Breaking the Spine organisiert, Blogger präsentieren Bücher, bei denen sie kaum abwarten können, sie endlich zu lesen!

Auch ich bin so ein kleiner Vorfreude-Booknerd und deshalb ist hier das erste Buch, auf das ich mich schon rießig freue:

  • „Schnee Elfen Herz“ von Sanja Schwarz
  • erscheint am 25.2.

u1_978-3-7335-0236-2.43098920Der Prinz aus dem Reich der Elfen – märchenhaft schöne Romantasy
Weiß wie Schnee, rot wie Blut: Mitten in der Nacht wird Sira von einer wispernden Stimme in den Wald gelockt. Dort trifft sie auf Turak, den Sohn des Schneeelfenkönigs, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Von ihm erfährt sie, dass sie selbst halb Mensch, halb Elfe ist. Noch ahnt Sira nicht, dass sie die Einzige ist, die Turak vor dem sicheren Tod retten kann, denn im Elfenreich herrscht Krieg. Und Turaks erbittertster Feind hat bereits einen teuflischen Plan geschmiedet.

Märchenzeit!!! Ich lieeeebe Märchen und Elfen und romantische Fantasy!!! Himmel, freue ich mich auf den 25.2! ❤

trennlineAuf welche Bücher freut ihr euch so? Und welche Schmöker könnt ihr mir empfehlen? Klingt „Schnee Elfen Herz“ nicht toll?!

Voller Vorfreude,

Unterschrift

[Rezension] „Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout

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  • Titel: “Obsidian – Schattendunkel“
  • Orginaltitel: „Obsidian. A Lux Novel“
  • AutorIn: Jennifer L. Armentrout (Homepage der Autorin)
  • Genre: Jugendbuch, Fantasy
  • Seitenstärke: 395 Seiten
  • Preis: 18,99 € [D] -> Kaufen
  • Die Reihe:
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Band 2
9783551583338
Band 3
9783551583437
Band 4

 

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buchzitat.jpg„Hallo?“, hob er abermals an und legte eine Hand an den Türrahmen, während er sich vorbeugte. „Kannst du auch sprechen?“
Ich schnappte nach Luft und wich zurück. Mein Gesicht wurde vor Verlegenheit heiß und rot.
[„Obsidian“, Seite 15]
klappentext.jpgAls die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um „neue Freunde“ zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…
(Quelle: Carlsen-Verlag)

inhalt.jpgDie siebzehnjährige Katy zieht nach dem Tod ihres Vaters von Florida nach West Virginia. Neue Schule, neues Leben – doch für die leidenschaftliche Buchbloggerin ist das Kaff, das sich ihre neue Heimat nennt, ein Graus. Nur widerwillig stellt sie sich dort den direkten Nachbarn vor und lernt Dee kennen, mit der sich Katy sofort anfreundet – leider ist Dees überaus attraktiver Zwillingsbruder Deamon ein ziemlich unverschämter Mistkerl und macht aus einer Abneigung gegenüber Katy keinen Hehl, im Gegenteil: Er gibt Katy klar zu verstehen, wie wenig er von ihr und der Freundschaft zu seiner Schwester hält. Katy und Deamon können kaum eine Sekunde in einem Raum sein, ohne sich gegenseitig fast an die Gurgel zu gehen!

Um Frieden zu stiften, stibitzt Dee ihrem Bruder seine Autoschlüssel und erpresst ihn so dazu, etwas Zeit mit Katy allein zu verbringen. Leider geht die Rechnung nicht wirklich auf, denn die beiden sind wie Hund und Katz´… außerdem bemerkt Katy langsam, dass etwas mit ihren Nachbar ganz und gar nicht stimmt und als sie in Lebensgefahr gerät, ist es ausgerechnet ihr Lieblingsfeind Deamon, der ihr das Leben rettet und ihr so sein größtes Geheimnis offenbart …

meinung.pngWas war da nur los mit mir? Wie kann es sein, dass ich als staatlich anerkannte Buchbloggerin, Fantasylieberin und Feuer-und-Wasser-Pärchen-Shipperin „Obsidian“ nicht schon viel ehr für mich entdeckt habe?!

Ich sage es euch: Ich habe mich davor gefürchtet, das Buch könnte mich enttäuschen, weil meine Erwartungen mal wieder in himmlischen Sphären schwebten. Außerdem war eine befreundete Bloggerin so gar nicht begeistert von dem Buch … also ließ ich die Finger davon. Doch als mit meiner besten Freundin unterwegs war und mir „Obsidian“ zum hundertsten Mal in die Hände fiel, habe ich es eben einfach mal mitgenommen. Mehr weil sie von meinem ewigen rumgeschleiche genervt war, als aus echter Lust auf das Buch.

Und dann fing ich an zu lesen und BAM! Ich war verliebt…

Die Figuren sind toll. Katy, die Protagonistin und Erzählerin, ist eine der sympathischsten Figuren, die mir je untergekommen sind: Sie liebt Bücher, ist Bloggerin und hat ein manchmal fast schon grobes Temperament und einen wundervoll bissigen Humor. Ihr Gegenstück ist Deamon, dessen Anziehungskraft Katy sich kaum entziehen kann … wäre er bloß nicht so ein schrecklich unverschämtes Arschloch! Es ist amüsant, zu lesen, wie die beiden sich gegenseig hochschaukeln, streiten und einander gleichzeitig immer wieder näher kommen. Die Chemie stimmt einfach zwischen Katy und Deamon – auf eine knisternde, spannungsgeladene (haha, Wortwitz beabsichtigt!) und gar nicht kitschige Weise.

Auch die Handlung hat mir gefallen, der lockere Schreibstil der Autorin verwandelt die Geschichte in ein flüssig zu lesendes Abenteuer und das Geheimnis, dass ich euch (für den Fall, dass ihr das Buch noch nicht gelesen habt) nicht verraten werde hat mich überrascht und sofort gefangen. Aber so viel sei verraten: Es geht nicht um wiederlich verweichlichte Vampire, sondern um eine völlig neue Spezies am Fangirl-Himmel. 😉

Ganz abgesehen davon: Ich brauche ein T-Shirt mit der Aufschrift „MyBlog is better than your Vlog“- unbedingt!!! Einen Obsidian zu besorgen, ist für mir übrigens gar kein Problem. Ich lebe in der Edelsteinstadt schlechthin und ich bin mir sicher, alle Lux kaufen hier ihre Waffen. 😉

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Eine überirdisches Romantasy-Abenteuer, mit einer feurigen Liebesgeschichte und liebenswerten Helden! Ein richtiges Must-read! In meinem Suchschema habe ich mir natürlich gleich Band 2 „Onyx – Schattenschimmer“ zugelegt! ❤

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Schaut mal hier vorbei und lest die Meinung anderer Blogger:

Read your dream World || Schwesterherz || Zwei Sichten auf Bücher

Mein Lesemonat || Januar

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Hallöchen, liebste Leseratten und Leserättinen!

Heute gibt’s meinen Leserückblick. Wenn ihr einen Blick auf meine Januar-Neuzugänge werfen wollt, könnt ihr das hier tun: Neuzugänge ~ Januar 2016

Und das sind meine gelesenen Bücher:

  • „Verity heißt Wahrheit“ ~ Jeannie Waudby {400 Seiten}
  • „Die dreizehnte Fee – Erwachen“ ~ Julia Adrian {205 Seiten} 
  • „Obsidian; Schattendunkel“ ~ Jennifer L. Armentrout {400 Seiten}
  • Ein anderes Paradies“ ~ Chelsey Philpot {400} Seiten
  • Touched – Die Schatten der Vergangenheit“ ~ Corrine Jackson || Hörbuch
Das sind insgesamt immerhin 1005 Seiten 🙂
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Rezensionen:

Rezension ging diesen Monat immerhin online. Für mehr fand ich leider keine Zeit… meine Rezensionen sind immer tierisch zeitaufwendig. 😀

 

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Wie lief euer Lesemonat? War er erfolgreicher als meiner (wobei ich finde, dass vier gelesene Bücher und ein gehörtes Hörbuch ganz gut sind)? Und was war eurer Lesehighlight?! 😀 Lasst mir doch ein kleines Kommentar da.

Viele Grüße,

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Neuzugänge ~ Januar 2016

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Liebste Buchnarren!

Tiach, der erste Monat des neuen Jahres ist schon vorbei. Und wie schon in den zahlreichen Monaten davor finden fanden auch im Januar wieder ein paar Schätze ihren Weg zu mir ins Regal. Besonderes Highlight: Zum ersten Mal seit Ewigkeiten finden sich zwei Hörbücher unter meinen Neuzugängen!

Aber der Reihe nach …

51fKL-QnHfL._SX339_BO1,204,203,200_Zu Beginn ist ein Buch bei mir eingezogen, dass sicher schon viele von euch kennen und um dass ich schon sooo lange herumschleiche: „Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout.

Ich habe von dem Buch ebenso viel sehr gutes wie echt schlechtes gehört und jetzt MUSSTE ich mir einfach selbst ein Bild machen!

Vor ein paar Tagen habe ich damit angefangen und – mehr verrate ich nicht! 😉

7603Ein weiteres Buch, dass schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste lauerte ist „Am Ende der Welt traf ich Noah“ von Irmgard Kramer. Und ich traf nicht auf Noah nicht am Ende der Welt, sondern die wundervolle Autorin bei einem Meet&Greet auf  Frankfurter Buchmesse. Endlich hat jetzt auch ihr Buch, von dem ich so fasziniert war, seinen Weg zu mir gefunden.

Es juckt mich richtig in den Fingern, es endlich – ENDLICH- zu lesen!

 

FeuertaufeSobald ich etwas Leseluft habe (also genug freie Zeit zum Lesen), widme ich mich „Feuertaufe“ von Andrzey Sapkowski und gehe auch endlich wieder auf die Reise mit Geralt, Rittersporn, Yennefer und Ciri.

Das Problem mit der Hexer-Reihe ist nur, dass ich immer wenn ich die Bücher lese, so furchtbar Lust bekomme das Spiel zu zocken … und ich muss wirklich mal wieder „The Witcher“ spielen, fällt mir da ein! 😉

 

throne_of_glass_-_erbin_des_feuers-9783423716536Für dieses Buch brauche ich noch mehr Lesezeit: „Throne of Glass – Erbin des Feuers“ von Sarah J. Maas. Ich liebe ja die „Throne of Glass“-Reihe (auch wenn es mich unglücklich macht, dass man nur noch die TBs kaufen kann… Mein Band 1 und 2 sind Hardcover.) Ich habe sogar eine von Sarah signierte Ausgabe!!!

Und bevor ich mit den dritten Teil loslege, möchte ich unbedingt nochmal die Vorgänger lesen – und die Shortcuts zur Vorgeschichte! ALLE!

Eigentlich hasse ich Hörbücher… Ich lese lieber selbst, in meinem Tempo mit meiner ganz eigenen kleinen Leserstimme in meinem Kopf (das klingt, als sei ich psychisch angeknackst…) Aber bei uns im Globus gab es Hörbücher im Angebot! Ich wurde ganz gemein gelockt! Verführt vom Büchergott höchstselbst! Und ich hocke täglich 40 Minuten im Auto, und anstatt diese Lesezeit zu verschwenden, lasse ich vorlesen – Mach aus der Not also eine Tugend. 🙂 Ich muss es zugeben: Es ist toll! Hörbücher sind superpraktisch!

So fanden bardugo-grischa-band-1-goldene-flammen-hoerbuch-9783867421331„Grischa – Goldene Flammen“ von Leigh Bardugo, gelesen von Cathlen Gawlich und „Touched – Die Schatten der Vergangenheit“ von Corrine Jackson, gelesen von Annina Braunmiller seinen Weg zu mir. „Grischa“ steht schon in papierener Form im Regal und die Reihe zählt zu meinen liebsten! Das Hörbuch liegt noch meine beste Freundin, die hat es nämlich in Beschlag genommen.

51qzvU8q9KL._AA300_Von der „Toched“-Trilogie besitze ich nur den ersten Band, und mein Hörbuch ist Band 2 – damit habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Buch komplett NUR als Hörbuch erlebt … jetzt brauche ich unbedingt Band 3 als Buch und dann irgendwann auch Band 2, damit ich die Trilogie vollständig habe…

 

trennlineWelche Bücher fanden im Januar ihren Weg in eurer Regal, welches meiner Neulinge muss ich unbedingt so schnell wie möglich lesen? Und was haltet ihr von Hörbüchern???

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Schluss mit Rezensionsexemplaren?

Hallo, liebe Leseratten.

Vor einigen Tagen trat die Gratisaktion von Amazon und Bastei Lübbe eine kleine bis mittelgroße Lawine los, die nun unter Umständen Folgen für die Buchbloggergemeinde nach sich ziehen könnte.

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Und zwar haben Amazon und der Bastei-Lübbe-Verlag Anfang des Jahres „Iluminati“ von Dan Brown gratis angeboten – zumindest für alle, die zum ersten Mal die Kindle-App herunterladen. Der bereits millionenfache Beststeller stieg durch diese Aktion aus der Versenkung mitten in die Top 50 der Kindle-Charts, und die Leser fanden die Gratisaktion super – weniger begeistert waren allerdings die Buchhändler. Die Buy-Local-Initiative (Das ist ein Zusammenschluss von Einzelhändlern, die sich für den Erhalt von Geschäften und Innenstätten aussprechen. Doimagesrt sind über 600 Buchhandlungen vertreten) beendete sogar ihren Vertrag mit dem Verlag, da dieser den Onlineriesen derart unterstützt.

Sicher versteht ihr das Problem: Amazon ist sozusagen der Grund, warum es eine Initiative wie Buy-Local geben muss und der Onlineversand für alles ist eine harte Konkurrenz für die Geschäfte in Innenstädten.

logoDoch wieso stellt das unter Umständen das Ende von Rezensionsexemplaren dar? Ganz einfach: Die deutsche Buchhandelsgenossenschaft eBuch hat jetzt eine Abmahnung sowohl gegen Amazon als auch gegen Bastei Lübbe ausgesprochen, denn – und hier kommt der Knackpunkt – solche exklusiven Gratisbuchaktionen verstießen gegen die Buchpreisbindung.

Das Gesetz regelt nämlich klar, dass für alle Bücher, die an Letztabnehmer (also Leser) verkauft werden ein klar geregelter Preis gilt, an den sich alle (Buchhandlung, Verlag, Onlineversand) halten müssen. Es gibt zwar Ausnahmen, wie z.B. Mängelexemplare … aber das würde den Rahmen sprengen.

UnbenanntAmazon und Bastei-Lübbe haben demnach gegen bestehendes Gesetzt verstoßen, denn mit der Gratisaktion haben sie praktisch 100% des vorgegebenen Preises unterschritten. Bis jetzt hat man den Paragraphen ( § 3 des Buchpreisgesetztes, für die Jurastudenten unter euch) so ausgelegt, dass das Verschenken von Büchern durchaus erlaubt sei.

Sollte es allerdings zu einem Prozess kommen und entschieden würde, dass das Verschenken von Büchern, die der Buchpreisbindung unterliegen, verboten ist, kann dies zum Ende von Rezensionsexemplaren und auch Gewinnspielpreisen (die ja auch irgendwie „verschenkt“ werden) führen.

Das wäre natürlich blöd für viele Buchblogger und andere Rezensenten, aber auch viele Aktionen aus der Buchbranche und von Internetseiten, die Leseexemplare gratis vergeben könnten darunter leiden, wenn die ganze Geschichte vor Gericht landen und Amazon und Bastei-Lübbe als Schuldig befunden würden. Zahlreiche, seit Jahren pratizierte Marketing-Aktionen wären damit schlagartig illegal und das würde die Buchbranche ziemlich durcheinander wirbeln…

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Wie seht ihr das? Findet ihr eine Klage gerechtfertigt oder überzogen? Was haltet ihr von den möglichen Konzequenzen? Und wie würdet ihr damit umgehen? Fändet ihr es schlimm, wenn man den Buchbloggern, die Rezensionsexemplare „streichen“ würde? Immerhin erhalten wir, im Gegenteil zu den meisten anderen Themen-Bloggern, keine Bezahlung für unsere Bloggerarbeit. Andererseits fände ich es jetzt nicht sooo schlimm, wenn man mir den Zugang zu Gratisbüchern verwehrt – schließlich blogge ich ja nicht für Bücher umsonst, sondern um meine Liebe zu Büchern und zur Buchwelt mit euch zu teilen. 😀

Außerdem: Findet ihr solche Artikel interessant? Ich habs versucht, verständlich zu schreiben, aber das ist alles ziemlich kompliziert. Hoffentlich steigt man durch… 😉

Ich bin gespannt,

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